Satzung

 Terminankündigung:  

09.12. Gemeinsamer Adventskaffee

Beginn: 15.00 Uhr im Vereinsheim
           

         

                                                   

                                                
Satzung des Vereins

 

„Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer e.V.“

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr 

(1)            Der Verein führt den Namen „Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer“ nach Eintragung in das
Vereinsregister mit dem Namenszusatz e.V.

(2)            Sitz des Vereins ist Gelnhausen-Meerholz. 

(3)            Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4)          Männer und Frauen werden von dieser Satzung gleichermaßen angesprochen und unterliegen ihr mit Rechte
und Pflichten. Aus Gründen der vereinfachten  Lesbarkeit des Satzungstextes wird in dieser Satzung
durchgängig die maskuline Form verwendet.
 

§ 2

Vereinszweck, Selbstlosigkeit 

 

(1)          Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des
Bundesartenschutzgesetzes und derNaturschutzgesetze   der Länder, des Umweltschutzes und des
Hochwasserschutzes.

           Der Satzungszweck wird insbesondere erreicht durch:

                           * Schaffung, Erhaltung und Pflege natürlicher Lebensräume
                * Schutz heimischer Tierarten, insbesondere der Vogelwelt

           * Verbreitung des Naturschutzgedankens, insbesondere im Jugendbereich, durch
                   
Veröffentlichungen, Veranstaltungen und aktive Jugendarbeit

(2.)         Der Verein hält enge Verbindung zu allen Organisationen und Stellen, die gleiche oder ähnliche
Ziele verfolgen.
 

(3)            Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlich Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des
Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitglieder
der Organe des Vereins sowie mit Aufgaben zur Förderung des Vereins betraute Mitglieder haben gegenüber
dem Verein einen Anspruch auf Ersatz der ihnen in Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entstandenen
Aufwendungen (§ 670 BGB) im Rahmen der Beschlüsse des Vorstandes und im Rahmen der finanziellen
Leistungsfähigkeit des Vereins. Eine Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26 a EStG) in Form pauschalen
Aufwendungsersatzes oder einer Tätigkeitsvergütung kann geleistet werden.

§ 3

Mitgliedschaft

(1)         Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person des öffentlichen und privaten Rechts werden.
Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjährigen
Mitglied für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber haften und sich in dem
Beitrittsformular entsprechend zu verpflichten haben.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Der Vorstand entscheidet über den
Aufnahmeantrag. Ein  Aufnahmeanspruch besteht nicht.

          Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das  Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft
verpflichtet am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der
Eintrittserklärung rechtsverbindlich
zu erklären. Laufende Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein
mitzuteilen. Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag,
erhöht um die dem Verein
damit verbundenen Aufwendungen zum Einzug des Beitrages. In begründeten
Einzelfällen kann der Vorstand Ausnahmen hiervon zulassen.
 

(2)            Mitglieder haben 

+         Sitz – und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung

+        Informations- und Auskunftsrechte

+       das Recht auf Teilhabe und  Nutzung der Angebote des Vereins

+         das aktive und passive Wahlrecht bei Erfüllung der satzungsgemäßen Voraussetzungen

+        Verschwiegenheit über Vereinsbelange zu wahren

+         Treuepflicht gegenüber dem Verein

+         pünktlich und fristgemäß die festgesetzten Beiträge zu erbringen (Bringschuld des Mitglieds)

Stimmberechtigt sind Mitglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr. Mit der Zustimmung zum
Vereinsbeitritt erklären die gesetzlichen Vertreter
(Sorgeberechtigten) minderjähriger Mitglieder sich damit
einverstanden, dass das minderjährige Mitglied ab dem vollendeten 14. Lebensjahr sein Stimmrecht 
selbstständig – ohne Zustimmung der Sorgeberechtigten – ausüben darf.
Dieses Einverständnis können die Sorgeberechtigten durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bis
zum Beginn der jeweiligen Mitgliederversammlung widerrufen. Die vorstehenden Bestimmungen gelten
entsprechend, wenn nur ein Sorgeberechtigter vorhanden ist.
 

(4)      Die Mitgliedschaft endet

+        mit dem Tod

+        durch Austritt

+        durch Ausschluss aus dem Verein

+       durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied trotz Mahnung mit seinem
Mitgliedsbeitrag  24  Monate im Rückstand bleibt

+       durch Auflösung des Vereins 

Der Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vorstand mit Einschreiben mit Rückschein erklärt werden.
Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zum Ende des Kalenderjahres möglich.
 

(5)      Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in
schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat sowie sich vereinsschädigend
verhalten hat.
Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Mitglied: 

+         Mitglieder des Vorstandes in der Öffentlichkeit beleidigt

+         den Verein in der Öffentlichkeit massiv  in beleidigender Form kritisiert 

          Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit endgültig. Ein Rechtsmittel gegen
den Ausschließungsbeschluss findet nicht statt. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied. Dem betroffenen
Mitglied ist nach Eingang des Ausschließungsantrages beim  Vorstand von diesem für einen Zeitraum von
vier Wochen rechtliches Gehör zu gewähren. Während des Ausschließungsverfahrens ruhen sämtliche

Rechte des  auszuschließenden Mitglieds.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Teil am Vereinsvermögen.
 

Jedes Mitglied hat grundsätzlich das Recht, das Vereinsheim des Vereins gegen Antrag zu benutzen
und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Alle anderen Einrichtungen (z.B. Vogelschutzhütte am Waldfriedhof)
und Inventar (z.B. Geräte) des Vereins sind ausschliesslich für Vereinszwecke bestimmt und können nicht
anderweitig durch Mitglieder genutzt werden.

Ein Antrag zur Nutzung des Vereinsheims ist mit einer Vorlaufzeit von 4 Wochen ggü. dem Vorstand zu stellen.
Ein Anspruch auf Genehmigung besteht bei Interessenskonflikten allerdings nicht.

Für die Verwendung des Vereinsheims wird eine angemessene Nutzungsgebühr (Nebenkostenpauschale)
erhoben. Die Mitgliedsrechte sind nicht übertragbar.
 

§ 4

Mitgliedsbeiträge

(1)         Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur
Festlegung der Beitragshöhe und Fälligkeit ist eine ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden
stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. Sie treten in ihrer jeweiligen Höhe mit Beginn des folgenden
Jahres in Kraft.
 

(2)      Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung die Erbringung von Dienstpflichten und deren Ablösung
im Falle der Nichterbringung beschließen.

 

(3)      Jeder Mitgliedsbeitrag wird grundsätzlich über das Lastschrift-Einzugsverfahren erhoben. Jedes Vereinsmitglied
ist verpflichtet, dem Verein eine entsprechende Einzugsermächtigung für ein Girokonto schriftlich zu erteilen
und für die Dauer seiner Mitgliedschaft aufrecht zu erhalten. Jede Änderung der Bankverbindung ist dem Verein
zu Händen des Kassiers unverzüglich und schriftlich verbunden mit einer entsprechend geänderten
Einzugsermächtigung anzuzeigen. Das Mitglied ist verpflichtet, für eine ausreichende Deckung des Kontos
zur Zeit der Beitragsfälligkeit
zu sorgen.

In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand dem Vereinsmitglied auf Antrag die Zahlung des
Mitgliedsbeitrages in anderer Form, insbesondere durch Überweisung oder Barzahlung, genehmigen.
Die Beitragsfälligkeit bleibt davon unberührt.
Rückständige Beiträge können auch durch Barzahlung oder
Überweisung auf das Geschäftsgirokonto des Vereins geleistet werden.

            Das Mitglied hat für eine pünktliche  Entrichtung des Beitrages, der Gebühren und Umlagen Sorge
zu tragen. Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen sind an den Verein zur Zahlung spätestens fällig am
1.3. eines laufenden Jahres und müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto des Vereins eingegangen sein.
Ist der Beitrag zu diesem Zeitpunkt bei dem Verein nicht eingegangen, befindet sich das Mitglied mit seiner

Zahlungsverpflichtung in Verzug.
Auf Antrag eines Mitglieds kann der Vorstand eine Stundung der Zahlung beschließen. Ein Rechtsanspruch
auf Stundung der Beitragsschuld besteht nicht.
Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/ der Gebühren/ der Umlage
keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der
Beitragseinziehung sowie evtl.  Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein
bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat.

4.        Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge. Die aktuellen Beitragssätze sind über Aushang im Schaukasten
vor dem Vereinsheim sowie unter der Internet-Adresse www.nvsg.de einsehbar.

§ 5

Organe

            Organe des Vereins sind:

1.       der geschäftsführende Vorstand (nach § 26 BGB)

2.       der erweiterte Vorstand (nicht vertretungsberechtigt)

3.       die Mitgliederversammlung

Die Organe 1 (der geschäftsführende Vorstand) und 2 (der erweiterte Vorstand) setzen sich als
Gesamtvorstand zusammen.

§ 6

Vorstand

(1)        Der geschäftsführende Vorstand besteht aus vier Personen,

-   dem 1. Vorsitzenden

-   dem 2. Vorsitzenden

-   dem 1. Kassenwart

-   dem 1. Schriftführer

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorstandsmitglieder gem. § 6 Abs.1  der Satzung  Es gilt das
Vieraugenprinzip. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.

Alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher
Stimmenmehrheit für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.

 

(2)      Der erweiterte Vorstand setzt sich aus dem geschäftsführenden Vorstand und den nachfolgenden Positionen
zusammen:

               -  dem 2. Kassenwart

               -  dem 2. Schriftführer

               -  dem 1. Jugendleiter

 -  dem 2. Jugendleiter

 -  den Fachgruppenleitern (Naturschutz, Vögel, Schwalben/Mauersegler, Amphibien, Fledermäuse,
    Ameisen und Botanik)

               -  dem Pressewart

               -  dem Gerätewart

               -  dem Festausschuss

              -  den zwei bis vier Beisitzern

(3)      Alle Positionen des erweiterten Vorstands werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher
Stimmenmehrheit für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.
 

(4)    Die Amtsinhaber des erweiterten Vorstands müssen Vereinsmitglied sein. Der Gesamtvorstand kann
sich eine Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben.
 

(5)      Der Gesamtvorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben
sowie alle die Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

·         die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

·      die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, die Leitung der Mitglieder-
versammlung durch den Vorsitzenden oder einen Stellvertreter

·         die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit von Beiträgen, Gebühren und Umlagen 

(6)        Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes bleiben so lange im Amt, bis ein neuer geschäftsführender
Vorstand von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Maßgebend ist die Eintragung des neu gewählten
geschäftsführenden Vorstandes
in das Vereinsregister.  

(7)         Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstandes in der laufenden Wahlperiode aus dem Amt, so kann sich der
Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder selbst durch Zuwahl ergänzen. Das hinzu gewählte
Vorstandsmitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Vorstandsmitglieder.

(8)         Die Beschlussfassung des Gesamtvorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu denen der Vorsitzende nach
Bedarf einlädt. Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

(9)           Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im
Umlaufverfahren per e-Mail oder im Rahmen einer Telefonkonferenz  erfolgt.
Es gelten, soweit nachfolgend
nichts anderes bestimmt wird,  die Bestimmungen dieser
Satzung. Die Frist muss mindestens zehn  Tage ab
Zugang der e-Mail- Vorlage sein.
Widerspricht ein Vorstandsmitglied der Beschlussfassung über e-Mail innerhalb
der vom
Vorsitzenden gesetzten Frist, muss der Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung einladen. Gibt ein
Vorstandsmitglied keine Stimme ab, so gilt dies als Zustimmung zum Umlaufverfahren und
zur Beschlussvorlage.

§ 6 a

Aufgabenverteilung 

Die Vorstandsmitglieder gem. § 6 Abs. 1 dieser Satzung sind gesetzliche Vertreter des Vereins mit allen  damit
verbundenen Rechten und Pflichten. Die Kernaufgaben der Vorstandsmitglieder werden wie folgt festgelegt:

(1)            1. Vorsitzender

Vertretung des Vereins im Rechtsverkehr gegenüber natürlichen und juristischen Personen, öffentlichen und
privaten Stellen, Überwachung der Aufgabenerfüllung der Mitglieder des Vorstandes und weiterer Gremien.
Er koordiniert die Planungen und Tätigkeiten des Jugendleiters, sowie der Fachgruppenleiter und ist
verantwortlich für die Umsetzung der in § 2 genannten Aufgaben des Vereins.
 

(2)      2. Vorsitzender

allgemeiner Vertreter des Vorsitzenden, Koordination der Öffentlichkeitsarbeit sowie der kulturellen und
festlichen Aktivitäten des Vereins in Zusammenarbeit mit dem Pressewart und dem Festausschuss.
 

(3)      1. Kassenwart

Erledigung sämtlicher steuerlicher, sozialversicherungsrechtlicher und weiterer rechtlicher Pflichten im
Bereich Finanzen, Buchführung, Finanzbuchhaltung, Erstellung und Abgabe von Steuererklärungen,
Meldungen zur Sozialversicherung. Er hat die Jahresrechnung bis Ende Januar zu erstellen.

Die Prüfung der Jahresrechnung erfolgt durch zwei von der Mitgliederversammlung zu bestimmende
Vereinsmitglieder.
 

(4)      1. Schriftführer

Erledigung aller Verwaltungsaufgaben des Vereins, Schrift- und Protokollführung in den
Gremiensitzungen, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung der Homepage des Vereins
 

Den Jugendleitern obliegt die Betreuung der Jugendlichen und die Intensivierung der gesamten
Jugendarbeit im Rahmen eines - mit dem Vorstand – abgestimmten Jahresprogrammes.
 

Der Gesamtvorstand kann sich über die Festlegung dieser Kernaufgaben hinaus, einen  Geschäfts-
und Aufgabenverteilungsplan geben.

§ 7

Betreuungsgebiete, Aufgabengliederung

Das Betreuungsgebiet umfasst die Gemarkung der ehemaligen
Gemeindenvon Meerholz und Hailer.
Zur Betreuung wird das Gebiet in Einzelgebiete unterteilt. Die Gliederung der
Einzelgebiete, die Mitarbeit der namentlich benannten Gebietsbetreuer wird in separaten
Aufgabenbeschreibungen geregelt.
Die Fachgruppenleiter sind für die Zusammenfassung, Auswertung und im
Bedarfsfalle für die Weiterleitung der Erfassungs- und Kartierungsergebnisse verantwortlich. Sie erarbeiten und unterbreiten
Vorschläge zur Verbesserung des Biotop- und Artenschutzes für ihren Zuständigkeitsbereich.

§8


Mitgliederversammlung 

(1)          Die Mitgliederversammlung, als höchstes Organ des Vereins, ist zuständig für alle Aufgaben soweit
diese nicht dem Vorstand  obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:

·         Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes

·         Entlastung des Vorstandes

·         Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, der Kassenprüfer und weiterer
 Ehrenämter gem. dieser Satzung

·         Änderung der Satzung

·         Auflösung des Vereins

·         Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und deren Fälligkeit

·         Ernennung von Ehrenmitgliedern

·         Erlass von Ordnungen

·         Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder
 

(2)            Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel im ersten Halbjahr eines jeden
  Jahres statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung – für deren Berufung und
  Durchführung die gleichen Bestimmungen gelten wie für die ordentliche
  Mitgliederversammlung -  ist einzuberufen:

·         wenn der Gesamtvorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt,

·         wenn ein Drittel der Mitglieder schriftlich dies unter Angabe der Gründe vom Vorstand
verlangt

Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von
vier Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung im amtlichen Bekanntmachungsorgan
der Stadt Gelnhausen sowie im
Aushangkasten des Vereins erfolgen. Das o. a. Erfordernis ist auch
erfüllt, wenn eine Einladung schriftlich bzw. durch e-Mail erfolgt. Der Fristenlauf für die Ladung
beginnt mit dem Tag des Erscheinens im amtlichen Bekanntmachungsorgan bzw. der Aufgabe
der Einladung zur Post bzw. der Absendung der e-mail. Maßgebend für die ordnungsgemäße Ladung
ist die dem Vorstand letztbekannte Anschrift / letztbekannte e-mail – Adresse des Mitgliedes.

Die Mitteilung von Adressänderungen  / Änderungen von e-mail- Adressen ist eine Bringschuld des
Mitglieds.  Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung
schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen.

Fristgemäß gestellte Anträge sind nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Anträge müssen
den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden. Nach Ablauf der Frist
gestellte Anträge können nur zur Entscheidung in der Mitgliederversammlung zugelassen werden durch
Entscheidung der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten.
 

(3)           Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter,
bei dessen Verhinderung von einem vom Vorstand bestimmten Mitglied geleitet. Ist kein
Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter. Der
Versammlungsleiter übt in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus.
Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, bestimmt der Versammlungsleiter alleine den Gang
der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung. Seine Entscheidungen sind unanfechtbar.  Für die
Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen
Wahlausschuss, bestehend aus zwei Personen.
 

(4)         Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, soweit in dieser Satzung nicht eine Art der
Abstimmung zwingend bestimmt ist. Stehen bei einer Wahl zwei Kandidaten  oder mehr zur Abstimmung,
so ist immer geheim mit Stimmzetteln zu wählen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen
und werden nicht gezählt. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind nur in den in dieser Satzung vorgesehenen
Fällen ( Eltern für Kinder ) möglich.
Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Für Satzungsänderungen
ist eine ¾ Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks  und die
Auflösung des Vereins eine 4/5 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(5)            Das Versammlungsprotokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

 Es muss enthalten: 

·         Ort und Zeit der Versammlung

·         Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers

·         Zahl der erschienen Mitglieder

·         Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit

·         die Tagesordnung

·      die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der JA-Stimmen, Zahl der
NEIN-Stimmen, Zahl der ENTHALTUNGEN, Zahl der ungültigen Stimmen)

·         die Art der Abstimmung

·         Satzungs- und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut

·         Beschlüsse in vollem Wortlaut.

§ 9

Kassenprüfung 

(1)          Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreise der stimmberechtigten Mitglieder zwei
Kassenprüfer. Diese sollen in Buchführungs- und Geschäftsaufzeichnungsfragen erfahren sein.
Die Kassenprüfer können insgesamt dreimal wiedergewählt werden.
 

(2)         Aufgabe der Kassenprüfer ist die Prüfung der  Finanzbuchhaltung und Finanzverwaltung
sowie der Kassen des Vereins und evtl. bestehender Untergliederungen.

Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung der Kassen und des Belegwesens in sachlicher
und rechnerischer Hinsicht berechtigt und verpflichtet. Die Kassenprüfer können auf
wirtschaftlichem Gebiet beratenden tätig sein.
Die Festlegung der Zahl der Prüfungen liegt in pflichtgemäßem Ermessen der Kassenprüfer.
Dies gilt auch für unangemeldete, sogenannte Ad- hoc – Prüfungen.
 

(3)        Den Kassenprüfern ist vom Vorstand umfassend Einsicht in die zur Prüfung begehrten
Vereinsunterlagen zu gewähren. Auskünfte sind ihnen zu erteilen. Die Vorlage von
Unterlagen sowie Auskünfte können nicht verweigert werden.
 

(4)       Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht über das Ergebnis
ihrer Prüfhandlungen und empfehlen dieser ggf. in ihrem Prüfbericht die Entlastung des
Vorstandes. Der Prüfbericht der Kassenprüfer ist dem Vorstand spätestens drei Wochen vor
dem Termin der Mitgliederversammlung vorzulegen.
Der Prüfbericht muss einheitlich sein, er darf keine abweichenden Meinungen von 
Kassenprüfern enthalten.

(5)      Werden keine Kassenprüfer gewählt, so erfolgt die Prüfung der Finanzbuchhaltung und der
Geschäftsführung des Vereins durch einen vom Vorstand beauftragten, auf Vereinsrecht
und Vereinssteuerrecht spezialisierten Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

§ 10

Datenschutz, Persönlichkeitsrechte 

(1)       Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Einzelangaben
über persönliche und sachliche Verhältnisse) unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV)
zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen
der Mitgliederverwaltung.

Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten: Name und Anschrift,
Bankverbindung [falls Lastschrifteinzug in Satzung vorgesehen], Telefonnummern (Festnetz und Funk)
sowie E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Lizenz(en), Funktion(en) im Verein.

(2)           Der Verein hat Versicherungen abgeschlossen oder schließt solche ab, aus denen er und/oder seine
Mitglieder Leistungen beziehen können. Soweit dies zur Begründung, Durchführung oder
Beendigung dieser Verträge erforderlich ist, übermittelt der Verein personenbezogene Daten seiner
Mitglieder [Name, Adresse, Geburtsdatum oder Alter, Funktion(en) im Verein etc.] an das zuständige
Versicherungsunternehmen. Der Verein stellt hierbei vertraglich sicher, dass der Empfänger
die Daten ausschließlich dem Übermittlungszweck gemäß verwendet. 
 

(3)        Im Zusammenhang mit seinen Aufgabenerledigungen sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen
veröffentlicht der  Verein personenbezogene Daten und Fotos seiner Mitglieder in seiner Homepage und
übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien.

Die Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Name, Vereins- und
Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein und soweit erforderlich – Alter oder Geburtsjahrgang.

Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner
Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung/ Übermittlung und
der Verein entfernt vorhandene Fotos von seiner Homepage. 

(4)        In seiner Homepage darf der Verein auch über Ehrungen und hohe Geburtstage seiner Mitglieder
[ggf. andere Ereignisse mit anderen Daten] berichten. Hierbei werden Fotos von Mitgliedern und
folgende personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht: Name, Vereins- sowie Abteilungs-
zugehörigkeit und deren Dauer, Funktion im Verein und 
-soweit erforderlich – Alter, Geburtsjahrgang
oder Geburtstag.

Berichte über Ehrungen nebst Fotos darf der Verein – unter Meldung von Name, Funktion im Verein,
Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer – auch an andere Print- und Telemedien sowie
elektronische Medien übermitteln.

Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das betroffene Mitglied jederzeit gegenüber dem
Vorstand der Veröffentlichung/Übermittlung von Einzelfotos sowie seiner personenbezogenen Daten
allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Der Verein informiert das Mitglied rechtzeitig

über eine beabsichtigte Veröffentlichung/Übermittlung in diesem Bereich und teilt hierbei auch mit,
bis zu welchem Zeitpunkt ein Widerspruch erfolgen kann. Wird der Widerspruch fristgemäß ausgeübt,
unterbleibt die Veröffentlichung/Übermittlung. Anderenfalls entfernt der Verein Daten und
Einzelfotos des widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und verzichtet auf künftige

Veröffentlichungen/Übermittlungen.  

(5)         Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder, sonstige
Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im
Verein die Kenntnisnahme erfordern.

Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen
Rechte (z.B. Minderheitenrechte) benötigt, wird ihm eine gedruckte Kopie der Liste gegen die schriftliche
Versicherung ausgehändigt, dass Namen, Adressen und sonstige Daten nicht zu anderen Zwecken
Verwendung finden.
 

(6)       Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder
der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer
personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine  anderweitige, über die
Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist dem Verein
nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.
 

(7)         Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes
(insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren
Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.

§ 11

Haftungsbeschränkung 

(1)        Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen,
Vereinsgerätschaften oder Vereinsgegenständen oder infolge von Handlungen oder Anordnungen der
Vereinsorgane (z.B. Vorstand) oder sonstiger im Auftrag des Vereins tätiger Personen entstehen,
haftet der Verein nur, wenn ein Organmitglied (z.B. Vorstandsmitglied), ein Repräsentant oder
eine sonstige Person, für die der Verein ge­setzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder
grob fahrlässig verursacht hat.
 

(2)         Im Falle einer Schädigung gemäß Absatz (1) haftet auch die handelnde oder sonst wie verantwortliche
Person dem geschädigten Vereinsmitglied nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

(3)         Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit
im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins, so darf der Verein Schadenersatzansprüche
gegen das Mitglied nur geltend machen, wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein bei einem Mitglied Regress nimmt, weil der Verein von
einem außenstehenden Dritten in Anspruch genommen worden ist.
 

(4)         Verlangt ein außenstehender Dritter von einem Mitglied Schadensersatz, so hat das Mitglied einen
Freistellungsanspruch gegen den Verein, falls es die Schädigung in Ausübung eines Vereinsamtes
oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins
herbeigeführt und hierbei weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat.

(5)            Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

§ 12

Auflösung  

(1)      Die Änderung des Zweckes und die Auflösung des Vereins  kann nur in einer Mitgliederversammlung
mit der in § 8 dieser Satzung geregelten Stimmenmehrheit in einer Mitgliederversammlung
beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandes
gem. § 6 dieser Satzung gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch, wenn der
Verein  aus einem anderen Grund aufgelöst wird.
 

(2)      Bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks sowie bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des
Vereins an die Stadt Gelnhausen
, mit der Maßgabe, dass  diese es unmittelbar und ausschließlich
für Zwecke des Natur- und Artenschutzes verwendet.
 

§ 13

Schlussbestimmungen 

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 23.05.2014 in dieser Form beschlossen. Sie tritt mit
der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister in Kraft und die Satzung vom 25.03.2011 außer Kraft.

 Unterschriften: Günter Pöllen,                    1. Vorsitzender

                          Siegbert Czutka                 2. Vorsitzender

                          Karin Neumann            1. Kassiererin

                 Christian Rieke-Köhler        1. Schriftführer

                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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