Satzung

 Terminankündigung:  

09.12. Gemeinsamer Adventskaffee

Beginn: 15.00 Uhr im Vereinsheim
           

         

  Buß- und Bettag bei den Hailer-                
       Meerholzer Naturschützern

       21.11.2018

Traditionell wird am Buß- und Bettag an der
Vogelschutzhütte und in den Naturschutzgebieten von Meerholz und Hailer gearbeitet. Es werden Bäume und Sträucher zurück- oder freigeschnitten sowie Teiche und Tümpel von unerwünschtem Aufwuchs befreit und gereinigt.
Es wird Winterfutter für die Vögel hergestellt, aber auch auch, wo nötig, repariert und gesäubert. Dankenswerterweise hatten sich wieder recht viele Vereinsmitglieder eingefunden, um mit Gleichgesinnten in der Natur zu arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 


Für die Herstellung des Winterfutters für die Vögel interresierten sich die Kinder aus dem Kindergarten der Göthestraße in Hailer. Sie waren mit ihren Betreuerinnen zur Vogelschutzhütte gekommen. Mit großer Freude begrüßte der Vorsitzende der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer, Günter Pöllen, die Kinder und lud sie ein, zuzuschauen, wie aus Rinderflomen, Haferflocken, Nüssen und Sonnenblumenkernen leckeres und gesundes Futter für die Vögel hergestellt wird.


 

Spannender Pilzvortrag mit Bea Heeg   
      28.09.2018
Eigentlich wäre jetzt die Zeit gekommen, wo man die Meerholzer Pilzkennerin Bea Heeg im Wald findet, wo sie interessierten Kindern und Erwachsenen die heimische Pilzflora näher. Jedoch hat die Trockenheit das sonst übliche Pilzwachstum in diesem Herbst bislang ausbleiben lassen. Also hat die versierte Pilzkundlerin am vergangenen Freitag wenigstens zu einem Vortrag geladen, bei dem Bilder von Pilzen gezeigt und erklärt wurden, die man normalerweise in den heimischen Wäldern finden kann.

Rund 20 Erwachsen aus dem Altkreis Gelnhausen waren der Einladung der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer (NVSG) gefolgt, um sich in der Kunst der Pilzsuche unterweisen zu lassen. Für die heute 54jährige Pilzkundlerin eine komplizierte Kunst, aber keine, die man mit etwas Geduld und guten Willen nicht erlernen könnte. Wobei das nur funktioniere, wenn man sich an das Wissen von heute halte, das von der Wissenschaft gedeckt wird und man sich nicht auf alte Gewohnheiten verlasse. Was den Menschen von den Eltern und Grosseltern beigebracht wurde oder in den alten Pilzbüchern stehe, sei heute meistens überholt. Und auch die alten Pilzexperten müssen sich ständig an neue Regeln und Erkenntnisse gewöhnen, weshalb man als Pilzkenner auf ewig ein Schüler bleibt und zum steten Dazulernen angehalten ist.

Pilzkunde – so alt wie die Menschheit selbst...
Heeg erinnerte zum Beginn ihres zweistündigen Vortrags daran, dass die Pilzkunde – im Fachjargon Mykologie genannt, eine sehr alte Wissenschaft ist und quasi so alt wie die Menschheit selbst sei. Viel von dem Grundwissen, das wir heute aus Büchern beziehen, sei Mitte des 18. Jahrhunderts von anerkannten Wissenschaftlern zusammen getragen worden. Damals hätte den Wissenschaftler nicht mehr als das menschliche Auge und der Verstand zur Verfügung gestanden. Heute bediene sich die Mykologie moderner Untersuchungsmethoden. Dadurch ließen sich die Pilze bis in ihren molekularen Aufbau untersuchen, was Rückschlüsse auf ihre Entstehungsgeschichte bis zum Anbeginn der Zeit zulasse, aber auch neue Erkenntnisse in Bezug auf die Giftigkeit bzw. die Bekömmlichkeit von Speisepilzen liefere. Deshalb solle man sich immer an die neuesten Erkenntnisse halten und nicht mit Wissen hantieren, dass von Gestern ist, so Heeg weiter.

Pilze heute noch als Hexenwerk verkannt...

Es gäbe viele Pilze, die man früher gedankenlos gesammelt und auf den Tisch gebracht hätte, die heute als „Giftpilze„ gelten. Es gäbe aber auch Pilze, die zu unrecht einen schlechten Ruf hätten, was immer noch aus der Zeit stammt, als bestimmte Reaktionen oder Namen von Pilzen mit Hexenwerk oder Teufelszeugs in Verbindung gebracht wurden, so z.B. die Hexenröhrlinge (eine verwandte Gruppe der bekannten Steinpilze), die sofort blau anlaufen, wenn man sie drückt oder anschneidet. Mit Alchimie hätte das nichts zu tun, und wäre auch kein Hinweis für Gift, sondern eine natürliche chemische Reaktion mit dem Sauerstoff in der Luft. Bestimmte Hexenröhrlinge könnten problemlos verzehrt werden und bräuchten als Speisepilze nicht gemieden werden. Das Reich der Pilze kenne sowohl giftige wie ungiftige Hexenröhrlinge und deshalb müsse jeder Pilzsammler genau wissen, welche Pilze man bedenkenlos sammeln kann und von welchen eine Gefahr ausgeht oder welche aus dem Naturschutzgedanken heraus stehen gelassen werden sollen, weil sie selten sind.

Die Zahl der Giftpilze ist überschaubar!
Bea Heeg führte ihre Zuhörer mit Bedacht aber auch mit Begeisterungsfähigkeit an das Thema „Pilze“ heran, paarte mahnende Worte mit Erfahrungen aus der Praxis, vermied es aber bewusst zu viel Angst zu schüren. Es sei unerlässlich, zwischen giftigen und ungiftigen Pilzen zu unterscheiden lernen. Denn: es gibt im „Reich der Pilze“ zwar unendlich viele verschiedenen Arten und noch mehr, die noch gar nicht entdeckt sind. Rund 250 bis 300 Pilze gelten als „essbar“, denen ca. 150 giftige Arten gegenüber stünden, von denen ungefähr 30 als tödliche Giftpilze gelten. Diese Pilzarten gelte es auswendig zu lernen, wenn man Pilze zu Speisezwecken sammeln will. Am Beispiel des Grünen Knollenblätterpilzes ging Heeg auf die Gefahr von Pilzvergiftungen ein und machte deutlich, wie schnell man sich mit einem einzigen Pilz vergiften kann es darum absolut töricht sei, Pilze ohne genaue Kenntnisse suchen zu wollen.

Staunen über die Artenvielfalt...
Trotz der Gefahren brauche man den Umgang mit Pilzen nicht zu meiden, so Heeg im zweiten Teil des Vortrages, in dem sie Bilder von Funden aus den heimischen Wäldern zeigte. Keine Farbe oder Form, die da nicht vertreten war und Lust auf mehr machte. Es war aber auch faszinierend zu hören, welche Funktionen die einzelnen Pilze haben, wie sie in der Heilkunde Anwendung finden, aber eben auch zerstörerisches Potential haben, in dem die Standfestigkeit von Bäumen schwindet, sobald sich mal ein Pilz daran zu schaffen macht.
 


 

  Preise vom Umweltquiz übergeben 
      
28.09.2018         

Die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer hatte zum Schöpfungstag ein Quiz veranstaltet.
Vor wenigen Tagen hat der Vorstand der Natur-und Vogelschutzgruppe im Vereinsheim in Meerholz die Preise vom Umweltquiz übergeben.
Die Gewinne, die durch eine Spende der VR-Bank Bad Orb Gelnhausen ermöglicht wurden, konnten sich die Preisträger aussuchen.
Der 1. Preisträger hatte dabei die größte Auswahl und konnte sich z.B. zwischen
Solar-Ladegerät, Kosmos Windrad-Baukasten,
Nistkasten, Futtersilo oder Gutscheinen entscheiden.
Leider waren einige Preisträger durch Urlaub oder Krankheit verhindert. Günter Pöllen, Erster Vorsitzender der Naturschützer (links im Bild) und Norbert Prager als Schriftführer werden die restlichen Preise noch übergeben.
 


 

  Schöpfungstag in Meerholz  
     
02.09.2018

Der Schöpfungstag, eine Initiative der Kirchengemeinden und Naturschutz-verbände wurde am 2. September am Meerholzer Schlossweiher begangen.

 
 Die Jugendgruppe der Natur- und
 Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer
 beteiligte sich an der Gestaltung des
 Ökomenischen Gottesdienstes, der am
 Schlossweiher im Freien stattfand und sehr
 gut besucht war, und mit dem Bau von
 Nisthöhlen und Futterkästen. Die Bausätze
 hierzu wurden größtenteils vom
 Behindertenwerk angefertigt und von

 Mitgliedern der Jugendgruppe mit Kindern zusammengebaut.
Die Erwachsenen der NVSG halfen beim Aufbau der Zelte und bedienten den Grill.

Weiter beteiligten sich an diesem Tag der  BUND, der Weltladen, Greenpeace Gelnhausen, die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung, der Imkerverein sowie die Meerholzer Buchhandlung Teestubb mit Informationen und Produkten, die die Umwelt schonen und die Natur bewahren. Auch Äpfel von Bad Orber Streuobstwiesen, Bio-Kuchen und Wildschweinwürstchen wurden angeboten.


 

  Jahreshauptversammlung        09.03.2018

Die diesjährige Jahreshauptversammlung begann wie in jedem Jahr mit der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden Günter Pöllen. Er zeigte sich erfreut über die doch recht zahlreich erschienenen Mitglieder.
Nach der Totenehrung und der Genehmigung des Protokolls der letzjährigen Versammlung schlossen sich die Berichte des 1. Vorsitzenden und der einzelnen Fachwarte an.

Günter Pöllen stellte die ausgeführten Arbeiten vor, die vor allem durch die Dienstagsgruppe erledigt wurden. Es waren dies: Pflegearbeiten in den vereinseigenen Streuobstwiesen, den Trittsteinen, der Goldhohle, den NSG`s, in und am Vereinsheim und an der Vogelschutzhütte. Die Jugendleiterin Bea Heeg freute sich über die neue Zusammensetzung der Jugendleitung. Neben ihr selbst werden Wolfgang Runkel, Marissa Adler und Daniel Olinger sich um die Jugendgruppe kümmern.

In weiteren Berichten wurde festgestellt, dass sich auch bei uns ein starker Rückgang der Insekten und damit der insektenfressenden Vögel, Fledermäusen, Igel usw. bemerkbar macht. Der Bestand der Waldameisen ist zusammengebrochen, warum das so ist, soll geklärt werden. Auch bei der Erdkröte mußte ein starker Rückgang verzeichnet werden.

Die vorgesehenen Ehrungen von langjährigen Mitgliedern konnte nicht vorgenommen werden, da sich alle zu Ehrenden wegen Krankheit, hohem Alter oder sonstiger Verpflichtungen entschuldigt hatten.


  Baumpflanzung im Schlosspark             

Am 17. Februar 2018 hatte die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer, wie in jedem Jahr im Februar, zu einem Arbeits-einsatz aufgerufen. Zusammen mit der evangelischen Jugend wurden wieder 15 hochstämmige Obstbäume im Schlosspark gepflanzt. Sie sind ein Beitrag zum Schutz der Natur, besonders der heimischen Tierwelt und sollen alte heimische Obstsorten vor dem Aussterben bewahren. Die Bäume wurden von der Fraport gesponsert.

  Ca 20 freiwillige Helfer waren angetreten,
 die Pflanzlöcher zu graben, den Wühlmaus-
 schutz darin auszulegen, den Pflanzpfahl
 einzuschlagen, die Bäume zu pflanzen und
 sie mit einer Manschette gegen Wildverbiss
 zu versehen. Mit einer dicken Kordel
 wurden die Bäume dann am Pfahl befestigt.
 Lohn der freiwilligen Arbeit war ein
 Eintopfessen aus der Schlossküche.


  Arbeitseinsatz am ehemaligen   
       EU- Mittelpunkt
     
20.10.2017
Das Freischneiden der Sitzbänke am ehemaligen geografischen EU-Mittelpunkt hatte sich die Jugendgruppe vorgenommen, hatten doch Brombeerranken und Zweige der Kartoffelrose das Sitzen auf den Bänken fast unmöglich gemacht.




 


 

  Ausgabe der Preise
     02.10.2017                                           

Zu der Ausgabe der beim Quiz am
"Tag der offenen Tür" der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz gewonnenen Preise waren alle Gewinner ins Vereinsheim eingeladen. Alle hatten die Fragen im Quiz richtig beantwortet und hatten bei der späteren Auslosung Glück.

Der Vorsitzende der Gruppe, Günter Pöllen bedankte sich bei allen Teilnehmern über das gezeigte Interesse am Verein und bei der VR-Bank Bad Orb- Gelnhausen für die gesponserten Preise.

Über einen Akku-Bohrschrauber konnten sich Leon Lüft und Gina Schmoll freuen. Je eine Pattex Heißklebepistole ging an Sebastian Neudek und Ben Szettele und die Wetterstation wird Max Rümmele demnächst über Temperatur und Luftfeuchte informieren. Die Handscheinwerfer gewannen Cedric Stange und Rolf Lehr. Insektenhotels hängen ab sofort bei Nora Runkel, Daniel Olinger und Annika Willner.
 


  "Tag der offenen Tür"                       

Am 03.09. fand der diesjährige "Tag der offenen Tür" im und am Vereinsheim statt.

Der strahlende Sonnenschein hatte schon zum Mittagessen recht viele Besucher angelockt, die
sich die angebotenen Bratwürstchen und Steaks schmecken ließen und das gemütliche Beisammensein genossen. Nach dem Besuch der Ausstellung mit Wissenswertem über "mehr Natur in Garten" schmeckte dann auch noch ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee. Bei dem Naturquiz konnten die gefragten Antworten ebenfalls in der Ausstellung im Wingerthäuschen gefunden werden.
Die ausgelobten Preise sponserte die VR-Bank Bad Orb-Gelnhausen.

 
 
Verschiedene Pilzsorten waren auf einem
  Tisch ausgebreitet und erkärt und die
  Raupen des Tagpfauenauges konnten
  beim Fressen von Brennnesseln
  beobachtet werden.







Basteln mit Naturmaterialien stand ebenfalls auf dem Programm, was von der Jugend ausgiebig genutzt wurde.

 


  Naturschutzjugend Meerholz-Hailer
     auf Pilzexkursion
    
18.08.2017

Pilze sammeln macht Spaß, verschafft Bewegung an
der frischen Luft und man lernt giftige von essbaren Exemplaren zu unterscheiden. Zu einer Pilzexkursion war die Jugendgruppe der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer eingeladen.

Die Pilzexpertin Bea Heeg, selbst Mitglied der Gruppe, gab einen zuerst einmal einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Pilzarten und was man unter einem Pilz versteht.

Sind Pilze Pflanzen oder Tiere? Einige Eigenschaften ihrer Zellen sind typisch für Pflanzen. Doch anders als bei diesen bestehen die Zellwände der Pilze nicht aus Cellulose, sondern aus Chitin. Dem Stoff, aus dem die Zellwände der meisten Gliederfüßler und Insekten gemacht sind. Außerdem besitzen Pilze kein Chlorophyll, können also nicht wie Pflanzen aus Licht und Kohlendioxid Zucker herstellen. Mittlerweile gesteht man den Pilzen deshalb ein eigenes Reich zu.

Nach der Theorie ging es in den Wald. Viele verschiedene Pilze wurden gefunden und Frau Heeg erklärte und begutachtete jeden einzelnen. Manche waren essbar, andere giftig. So wurde klar, wie wichtig es ist, die Pilze gut zu kennen, die man essen möchte. Volle Körbe mit großen und kleinen essbaren Pilzen waren der Lohn für erfolgreiches Suchen.


 

  Vereinsausflug der Natur-      
      schützer an den Bodensee

     
  14.08.-17.08. 2017

Bei Sonnenschein und guter Laune gingen die Naturschützer aus Meerholz und Hailer wieder einmal in einem tollen Bus und mit versiertem Fahrer auf die Reise. Diesmal zum Bodensee.

Erste Station war Rottendorf, wo ein opulentes Frühstück eingenommen wurde. Frisch gestärkt ging die Reise weiter nach Friedrichshafen, der zweitgrößten Stadt am Bodensee. Eine Stadtrundfahrt und der Besuch des Zeppelinmuseums war der Höhepunkt des ersten Tages.
Quartier für die nächsten 3 Nächte bot das Hotel "Landgasthof Ritter", ein familiär geführtes 3-Sterne-Komforthotel, das sich im ländlichen Stil mit gemütlicher Atmosphäre und Freundlichkeit präsentierte. Nach dem tollen Abendessen endete der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein im Garten.


Der nächste Tag begann mit einer wunderschönen Fahrt entlang des Bodensees zur Insel Mainau. Bedingt durch das günstige Bodenseeklima wachsen dort tropische und subtropische Pflanzen und sie wird deshalb auch Blumeninsel im Bodensee bezeichnet. Beeindruckend waren die wunderschön angelegten Gartenlandschaften.
Über Stein am Rhein, dem Rheinfall bei
Schaffhausen und dem Rheinfallfelsen ging es zurück zum Hotel, wo das Abendessen wartete. Ein Alleinunterhalter sorgte nach dem Essen für Musik, zu der auch getanzt werden konnte. 

Am 3. Tag stand Bregenz auf dem Programm mit
einer Führung über das Festspielgelände mit Blick hinter die Kulissen der größten Seebühne der Welt  





    Weiter ging die Fahrt nach Appenzell mit
  Besichtigung der der Schaukäserei. Anschließend
  brachte der Bus die Ausflügler zum Fährhafen nach
  Romanshorn zur Überfahrt mit der Bodenseeflotte
  nach Friedrichshafen. Von dort fuhr der Bus zurück
  zum Abendessen im Hotel. Eine Überraschung 
 waren am Abend dann die Vorträge von Anni, die 
die Lachmuskeln der Mitreisenden kräftig strapazierte.

Am nächsten Tag war leider die Heimreise angesagt. Über die Autobahn zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb wurde in Stuttgart ein Zwischenstopp für einen Stadtrundgang und zum Besuch des Killesberges eingelegt. Letzte Station der Reise war dann Weibersbrunn und das gemeinsame Abendessen.
Eine tolle Fahrt ging zu Ende. Alle freuten sich auf Zuhause, aber jeder beteuerte der Reiseleitung, wunderbare Tage erlebt zu haben.


  Zeltlager der Naturschutzjugend

Zu einer Übernachtung im Zelt hatte die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer ihre Jugend eingeladen. Um 16.00 Uhr trafen sich alle gut gelaunt zum Zeltaufbau, war doch weder Gewitter noch Regen angesagt. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, wurde der Grill angeworfen. Würstchen und Brötchen spendierte der Verein, Salate und Nachtisch die Eltern.

Danach mussten alle Teilnehmer einen Apfel aus dem Wasser fischen, was sich als ganz schön schwierig erwies und allgemeines Gelächter auslöste.

Bei der anschließenden Abendwanderung konnten Blumen, Schmetterlinge, Jungkröten, Vögel und vieles mehr beobachtet und bestimmt werden.

 

 

Nach Rückkehr zum Vereinsheim wurde Feuer gemacht, Stockbrot und Kartoffeln gebacken, ein Quiz veranstaltet, eine Schatzkiste gesucht und den Inhalt verteilt. Eine Nachtwanderung zu den Wasserfledermäusen am Drosselsee und Tier-Pantomime sorgten für gute Stimmung und rundeten den gelungenen Abend ab.

 

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück wurden die Zelte wieder abgebaut. Alle Teilnehmer waren der Meinung, dass das Zeltlager im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden muss.

 

 

 

 


 

  Verschmutzung im Drosselsee           
       20.05.2017                                                                       
Wegen toter Fische und Schaumbildung im Meerholzer Drosselsee wurden am Samstag Polizei und Angelsportverein sowie die Natur-
und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer alarmiert.

Nachdem die Polizei eine Wasserprobe genommen und die Angler die toten Fische aus dem Wasser genommen , die noch lebenden eingesammelt und in ein anderes Gewässer verbracht hatten, begannen die Naturschützer, die Kaulquappen der Erdkröte einzusammeln.

In mühevoller Arbeit hatte die Jugendgruppe die Elterntiere trotz Steinewerfer über die Waldstraße getragen, nun mussten die Quappen gerettet werden. Während dieser Arbeit starben immer wieder Fische, die dann ebenfalls aus dem Wasser genommen wurden. Die Kaulquappen wurden im See der Tongrube Meerholz wieder ausgesetzt.







 


  Wanderstöcke schnitzen  
       19.05.2017                          

Einen Wanderstock nach eigenen Motiven
gestalten, das wollten Mitglieder der
Jugendgruppe.

Dazu waren sie ins Vereinsheim gekommen
und mit viel Freude und Elan gingen sie an
die Arbeit.





Ohne Blutvergießen konnten nach 1.5 Stunden schön verzierte Haselnussstecken vorgezeigt werden, die nun während einer Wanderung den jungen Naturschützern gute Dienste leisten werden.

 

 

 


 

 

 
Vogelstimmenwanderung mit Karl Seyler 

Wie in jedem Jahr war die diesjährige Vogelstimmenwanderung mit Karl Seyler ein Erlebnis.
Trotz Nieselregen und mäßig warmen Temperaturen hatten das frische Grün der Bäume und die klare Frühlingsluft 18 Frühaufsteher an die Vogelschutzhütte im Wald gelockt, um den Vogelstimmen zu lauschen. Viele Stimmen waren zu hören, trotzdem fiel den Experten auf, dass es zahlenmäßig erheblich weniger waren als in den Vorjahren. Ein 30stimmiger Chor hört sich anders an als ein 50 stimmiger. Diese Beobachtung bestätigt auch die Ergebnisse der Zählungen zum "Tag der Wintervögel" und die Berichte über die Anzahl der zurückgekommenen Zugvögel. Zwar gaben die anwesenden Amseln, Ringeltauben, Singdrosseln, Zaunkönige, Rotkehlchen, Buchfinken, Goldammern, Sommergoldhähnchen, Kohl-und Blaumeise, Trauerschnäpper, Mönchsgrasmücken und Zilp-Zalps ihr Bestes, sie konnten aber die fehlenden Artgenossen nicht ersetzen. Bei einem anschließenden Imbiss in der Vogelschutzhütte gaben die anwesenden Vogelfreunde ihrer Hoffnung Ausdruck, dass dieses und die kommenden Jahre gute Vogelbrutjahre werden und die Bestände sich wieder erholen. Ein stummer Frühling ist der Albtraum eines jeden Naturschützers.

Bild: Gruppe am ehemaligen Eu-Mittelpunkt in Meerholz am 07.05.2017


 

  Jugend lernt essbare Kräuter kennen.  

Essbare Kräuter kennen lernen, sammeln und zusammen mit Quark im Freien verspeisen war Thema der Gruppenstunde. Dass Brennnessel, Giersch und Schlangenknöterich zu einem wohlschmeckenden Gemüse verarbeitet werden können, ist bekannt. Wie schmecken aber z.B. Löwenzahn, Sauerampfer, Gänseblümchen, Giersch, Knoblauchrauke und Spitzwegerich im Quark?

Das konnten Mitglieder der Jugendgruppe selbst ausprobieren.
So schwärmten die Jugendlichen aus, um die Pflanzen abseits der Wege erst einmal kennen zu lernen, dann aber sie zu pflücken und zu verarbeiten.

Ein großes Erlebnis war eine Blindschleiche in der Wiese, die sich zum Sonnenbaden ins Freie gewagt hatte. Da sie aber offensichtlich noch nicht die richtige Körpertemperatur erreicht hatte, konnte sie sich nur langsam bewegen und so auf ihrem Weg zum nächsten Erdloch gut beobachtet werden.



 


An der Vogelschutzhütte angekommen, wurden die Kräuter gewaschen, gehackt und mit Quark vermischt. Nachdem Essig und Salz hinzugeben worden war, konnte die Speise probiert werden. Frisches Brot und ein Getränk und die frische Luft taten das Übrige und allen schmeckte es vorzüglich.

  


  Jahreshauptversammlung                     

Am 10. März fand im Vereinsheim die diesjährige
Jahreshauptversammlung statt.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und dem Totengedenken wurde das Protokoll der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 01. August 2016 verlesen. Danach folgten die Berichte des 1. Vorsitzenden und der einzelnen Fachwarte über Tätigkeiten des letzten Jahres und der Bericht der Kassenwartin.

Unter der Leitung des Wahlleiters Dieter Ullrich wurde dann die Wahl mit folgendem Ergebnis durchgeführt.

Geschäftsführender Vorstand                              
Pöllen, Günter 1. Vorsitzender
Rieke-Köhler, Christian 2. Vorsitzender
Norbert Prager 1. Schriftführer
Neumann, Karin 1. Kassenwart

Erweiterter Vorstand
Heeg, Beatrice 2. Schriftführer
Norbert Prager 2. Kassenwart
Heeg, Beatrice Jugendleiter
Klauser, Heinz Beisitzer
Kaufmann, Wolfgang Beisitzer
Köhler, Werner Fachwart Streuobst
Prager, Norbert Fachwart Amphibien
Köhler, Werner Fachwart Naturschutz
Schäfer, Irmgard Pressewart,
Möll, Gerd Fachwart Ameisen
von Netzer, Jörg Kassenprüfer
Ullrich, Dieter Kassenprüfer
Danach standen die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder auf dem Programm.

Liste der Geehrten                                                
40 Jahre:
Wolfgang Herbert, Norbert Prager

25 Jahre: Anne Geiger, Helma Keller,
Christine Keller, Anke Kircher, Peter Koch,
Beate Müller, Rainer Nickels, Martin Runkel,
Artur Seidenthal,
Dr. Ursula von Netzer, Jörg von Netzer,
Henriette von Netzer, Friderike von Netzer,
Katharina von Netzer.

 

Bei einem kleinen Imbiss endete der Abend mit Fachgesprächen und gemütlichen Beisammensein.


 

  Gemeinsame Pflanzaktion                      

     Zu einer gemeinsamen Pflanzaktion an der
Mülldeponie Hailer hatte die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer und die Evangelische Kirchengemeinde Meerholz-Hailer Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern eingeladen. Es sollten wie schon bei der Aktion vor 2 Jahren 40 hochstämmige Obstbäume verschiedener Sorten gepflanzt werden, die vom Main-Kinzig-Kreis Eigen-betrieb Abfallwirtschaft beschafft und zur Verfügung gestellt wurden, einschließlich Pflanzpfähle, Wildverbissschutz und Befestigungsstricke. Es sollte als ein gemeinsames Symbol für eine aktive Zusammenarbeit zwischen lokalen kirchlichen Gruppen und Naturschutzorganisationen im Bereich des Naturschutzes gelten, trägt doch jeder Baum, der gepflanzt wird, dazu bei, das CO 2 in der Erdatmosphäre zu reduzieren.

      Vor der Aktion hatten Mitglieder der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer einzelne Obstbäume am genauen Ort der Bepflanzung hingelegt, um eine optimale Verteilung der Bäume über die gesamte Pflanzfläche zu gewährleisten.
Voller Tatendrang und bei idealem Wetter fanden sich ca. 30 fleißige Helfer ein, um die Bäume in die Erde zu pflanzen. Nach genauer Anleitung und großem Engagement waren nach 2 Stunden die Pflanzlöcher gegraben, die Haltepfähle in die Erde geschlagen, die Bäume in die Pflanzgrube eingegraben, der Wild-Verbissschutz um die Stämme gelegt und die Bäume mit einem Hanfstrick an die Pfähle gebunden.
Müde
und mit dem Gefühl, etwas Gutes für die Natur getan zu haben, ließen sich die Teilnehmer den bereitgestellten Imbiss schmecken.

Um die späteren Pflegemaßnahmen wie Baumschnitt etc. wird sich der Main-Kinzig-Kreis Eigenbetrieb Abfallwirtschaft kümmern.


 

  Naturschützer besuchen das  
    
Erzgebirge

Dass das Erzgebirge mit all seinen Naturschönheiten eine Reise wert ist, weiß man schon lange. Deshalb hatte die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer es auch als Ziel des diesjährigen Vereinsausfluges gewählt.

Schon der Reisebeginn brachte die ersten Höhepunkte. Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück im Gasthaus „Zum Rebstock“ Stettbach ging es durch das bayerische Vogtland nach Plauen. Bei einer Stadtführung konnten díe Sehenswürdigkeiten Plauens kennen gelernt werden.

  Weiter ging die Fahrt über die
  Pöhltalsperre mit ihrem riesengroßen
  Freizeitgelände und dem herrlich 
  gelegenen See zur Göltzschtalbrücke,
  die als die größte Ziegelsteinbrücke
  der Welt gilt.

  Im Hotel „Birkenhof“ in Oberwiesenthal
  wurden dann die nächsten 3 Abende
  und Nächte verbracht.



Am nächsten Tag startete die Gruppe mit Reiseführer zur großen Erzgebirgsrundfahrt.
Zunächst ging es durch die wunderschöne Erzgebirgslandschaft nach Annaberg-Buchholz, der berühmten Bergstadt im Erzgebirge. Hier wurde die herrliche St. Annenkirche, das Museum „Frohnauer Hammer“ mit Schmiede, Schnitz- und Klöppelstube besichtigt. Weiter ging die Rundfahrt nach Seiffen, dem Zentrum der sächsischen Spielwarenindustrie. Hier beeindruckte das Spielzeugmuseum und die Seiffener Rundkirche.

Am dritten Tag stand eine Fahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn „Fichtelbergbahn“ und die Stadtführung in Oberwiesenthal mit Besichtigung der Sprungschanzen und Langlaufpisten auf dem Programm. Mit dem Bus ging es später dann hinauf auf den 1214m hohen Fichtelberg, mit herrlichem Rundblick über das Erzgebirge. Der Tag endete mit einem stimmungsvollen Erzgebirgsabend.

Am nächsten Tag hieß es schon wieder Abschied zu nehmen. Die Reise zurück ging, vorbei an Jena und Weimar, nach Erfurt. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt mit Reiseführer konnten Sehenswürdig-keiten der Altstadt sowie die Festung Petersberg kennen gelernt werden.

Weiter ging es über den Rennsteigtunnel bei Suhl durch die Rhön zur abschließenden Einkehr mit Abendessen und gemütlichem Beisammensein nach Speicherz.

Alle Teilnehmer waren sich einig, vier erlebnisreiche, wunderschöne Tage bei herrlichem Sommerwetter erlebt zu haben.


  Gelnhausen verzeichnet das beste 
       Weißstorchenbrutergebnis 
     im Kreisgebiet

(Positive Auswirkung auf Besiedlung bislang unbesetzter Brutstandorte im MKK und Fulda)

Günther Pöllen, der Vorsitzende der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz- Hailer ist begeistert und resümiert: „Wie im Vorjahr brüteten in 2016 fünf Weißstorchenpaare im Auenbereich von Gelnhausen". Insgesamt wurden in den Gelnhäuser Adebarnestern 16 Junge flügge, die per Hubsteigereinsatz im Alter von sechs Wochen komplett beringt wurden. Damit verzeichnet die Weißstorchenpopulation im Bereich Gelnhausen das beste durchschnittliche diesjährige Brutresultat im Kreisgebiet, denn der Reproduktionsdurch-schnittswert von 3,2 Junge pro Brutpaar ist ein absoluter Spitzenwert und wird auch andernorts kaum erreicht.

 

Längst tragen Gelnhäuser Weißstörche zur Ausbreitung der Weißstorchenbrut-population im Kreisgebiet bei. Beispielweise brütet der Hailer Ringstorch 2 T 917 aus der Generation 2014 in 2016 erfolgreich bei Niedergründau und auch aus im Kreis Fulda gibt es eine Ansiedlungsrückmeldung eines Jungstorchs, der bei Gelnhausen groß geworden ist. Ein weiterer Jungstorch aus Meerholz brütete erfolgreich in der Niddaaue bei Frankfurt Bonames.



  Vogelstimmenwanderung - ein besonderes Erlebnis

Im Rahmen der „11. Naturschutz-Erlebnistage Hessen“ lud die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer am Sonntag, den 08. Mai zu ihrer traditionellen Vogelstimmenwanderung mit Karl Seyler ein. Bei herrlichem Frühlingswetter waren einige Frühaufsteher gekommen, um den Stimmen unserer gefiederten Freunde zu lauschen. Über 30 verschiedenen Vogelarten konnten anhand ihrer Stimmen oder durch Sichtbeobachtung kennen gelernt werden.

Schon am Treffpunkt „Waldfriedhof“ begrüßten Buchfink, Sommergoldhähnchen, Girlitz, Amsel,
Mönchsgrasmücke und Zipzalp die Vogelfreunde. Vom Waldfriedhof machten sich Gimpel, Grünfink, Hauben- und Schwanzmeise bemerkbar und in den Hecken „am Vogelgesang“ konnten Heckenbraunelle, Blau- und Kohlmeise beobachtet werden. Großes Vogelkonzert war dann auf dem Weg von der „Schwarz-Erlich-Quelle“ bis zum ehemaligen EU-Mittelpunkt zu hören. Goldammer, Nachtigall, Sumpfrohrsänger, Dorn- und Gartengrasmücke sowie Singdrossel überboten sich mit ihrem Gesangskünsten. Die Rufe von Grün-und Schwarzspecht, Türken- und Ringeltaube mischten sich in das Konzert.

Auf einer Pflanze im Rapsfeld konnte ein Braunkehlchen gesichtet werden, auf der Wiese suchten Stare nach Nahrung, am Himmel waren Rabenkrähen, Mauersegler und Turmfalken zu sehen  und ein Graureiher überflog die Wandergruppe.

Im Wald, auf dem Weg zurück zur Vogelschutzhütte erfreuten dann Zaunkönig, Rotkehlchen, Waldlaubsänger, Tannenmeise und Kleiber die Vogelfreunde. Ein herrlicher Morgen fand bei Grillwürstchen, frischen Getränken und Fachsimpelei ein Ende.


Maifeier an der Vogelschutzhütte 2016

Sehr erfolgreich war die erste gemein-   
same Maifeier an der Vogelschutz-
hütte mit dem Jugendorchester der Kath. Kirchengemeinde Meerholz-Hailer und der Natur- und Vogelschutzgruppe. Das schöne Wetter, die Aussicht auf gute Musik und Essbares vom Grill sowie Kaffee und Kuchen lockte viele Besucher auf die Wiese an der Vogelschutzhütte.
Auch befreundete Vereine nutzen die Gelegenheit, alte Kontakte zu Pflegen und neue zu knüpfen.

 


Junge Naturschützer aus Hailer
       und Meerholz lernen flechten.

Die Jugendgruppe der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer hatte den Korbmacher Daniel Stadler aus Hasselroth eingeladen, um einmal das Körbe flechten zu üben. So ganz einfach wie es aussieht, ist diese Arbeit nämlich nicht. Das konnten die Jugendlichen bei ihren ersten Versuchen feststellen.

Zuerst mussten die Weiden geschnitten werden. Das hatte die Jugendgruppe bei ihrem Arbeitseinsatz (entfernen von unerwünschtem Erlen- und Weidenaufwuchses an der Pfingstweide) eine Woche vorher schon erledigt. Dünne Weidenruten mussten es sein, denn je stärker die Rute, umso schwieriger das Flechten. Herr Stadler hatte alle Hände voll zu tun, die Jugendlichen zu unterstützen, damit das Arbeitsergebnis auch vorzeigbar war.

Alle werden in Zukunft Weidenkörbe und andere Flechtarbeiten besonders wertschätzen, da sie die damit verbundenen Arbeiten kennen gelernt haben.


Jahreshauptversammlung
    am 11.03.2016 um 19:30 Uhr

Zu Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung begrüßte der
1. Vorsitzende Günter Pöllen die Anwesenden. Nach dem Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder berichtete Günter Pöllen von den Aktivitäten des letzten Jahres und dankte allen Aktiven für die geleistete Arbeit und bat weiterhin um rege Mitarbeit. Besonders in der Dienstagsgruppe - Treffpunkt jeden Dienstag um 14.00 Uhr im Vereinsheim - werden noch rüstige Rentner gebraucht. Nach den Berichten der einzelnen Fachwarte und der Jugendgruppenleiterin wurde festgestellt, dass vor allem die Vögel und die Amphibien durch die geänderten Wetterverhältnisse und Bodenbearbeitung der Wiesen und Felder in unserer ausgeräumten Flur einen schweren Stand haben. So schön es ist, dass Störche und Reiher wieder so zahlreich hier brüten, so wenig sind noch Feldlerche, Feldschwirl, Kiebitz usw. zu beobachten.

Die Kassenwartin war leider verhindert, so dass der Kassenbericht vom 2. Kassenwart vorgetragen wurde. Er legte einen ausgeglichenen Haushalt vor. Die anwesenden Kassenprüfer bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung und lobten die Kassenwartin für ihre ausgezeichnete Arbeit.

Danach standen die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder auf dem Programm.
Geehrt wurden für
25 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Bodo Delhey, Hildegard Eckert, Michael Friedel, Bodo Henkens, Christian Rieke-Köhler und Marga Wolf,
für 40 Jahre: Gerd Möll, Erwin Olbrich, Klaus Waldschmitt,
für 50 Jahre: Ernst Kircher.

Leider konnten einige der zu Ehrenden aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein. Ihnen werden die Urkunden zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Unter der Rubrik „Verschiedenes“ gab Günter Pöllen bekannt, dass die Feier zum 1. Mai in gewohnter Weise an der Vogelschutzhütte stattfinden wird. Die Jugendkapelle der Kath. Kirchengemeinde Meerholz-Hailer wird sich an der Ausrichtung des Festes beteiligen.


Großer Arbeitseinsatz in einer Streuobstwiese am 27.02.2016

Nachdem der geplante Termin für den Arbeitseinsatz der Naturschützer aus Meerholz-Hailer wegen des schlechten Wetters um eine Woche verschoben werden musste, waren trotz Grippewelle einige Vereinsmitglieder und Mitglieder der Jugendgruppe mit Eltern der Einladung zur gemeinsamen Arbeit gefolgt. Es sollten Obstbäume gepflegt werden.

So machten sich also die Helfer an die Arbeit, diesmal bei schönem aber kalten Wetter.

 

  Unter Anleitung konnten die erwachsenen Teilnehmer das richtige Schneiden von Obstbäumen in der Praxis erlernen. Die Kinder und Jugendlichen zerteilten die abgeschnittenen großen Äste und schichteten sie zu einer Benjeshecke auf, die sich dann zueinem Biotop entwickeln soll, das vielen Tierarten Schutz und Lebensmöglichkeiten bietet.
Nach einem gemeinsamen Imbiss am Mittag wurde der Arbeitseinsatz beendet. Der 1. Vorsitzende der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer, Günter Pöllen, bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit.


  Jahresabschluss der Jugendgruppe                 

Wie in jedem Jahr feierte die Jugendgruppe auch in 2015 ihre letzte Gruppenstunde mit einem Lagerfeuer an der Vogelschutzhütte.
Bei Stockbrot, heissen Getränken und guter Laune wurde das Jahr 2015 beschlossen

 

 

 

 


Jugendgruppe bastelt Winterfutterstellen

Den bei uns überwinternden Vögel im kommenden
Winter Futter anbieten, das wollten die Mitglieder
der Jugendgruppe. Ein Gemisch aus Rindertalg, Sonnenblumenkernen und groben Haferflocken wurde in Blumentöpfe gefüllt.





Gleichzeitig wurde auch gebastelt. Aus Birkenstämmen wurden Futterstellen, die ebenfalls mit Fettfutter befüllt wurden. Sie können dann wie auch die Blumentöpfe im Garten oder Balkon aufgehängt werden.

 

 


 

  Dienstagsgruppe
Auch in diesem Jahr konnte die Dienstagsgruppe alle anstehenden Arbeiten vor dem Winter erledigen.
Am Buß- und Bettag waren dann wieder alle zum gemeinsamen Arbeitseinsatz eingeladen. So konnte das Fettfutter für die Winterfütterung der Vögel zubereitet, das Dach der Vogelschutzhütte und das Areal rund um die Hütte gesäubert sowie Holz für die Heizung der Hütte geschnitten werden. Eine anderes Team schützte junge Bäume der Streuobstwiese am ehemaligen EM-Mittelpunkt vor Wildverbiss und verrichtete anstehende Pflegearbeiten im NSG Tongrube von Meerholz.

 

 

  Naturschützer besuchen die 
      Lüneburger Heide

Der Jahresausflug der Natur- und Vogelschutz-gruppe Meerholz-Hailer fand vom vom 17.-20.08.2015 statt. In diesem Jahr waren der „Naturpark Lüneburger Heide“, die Stadt Lüneburg und der Vogelpark in Walsrode das Ziel.

Von Meerholz und Hailer aus ging die Fahrt Richtung Norden. Nach einem ausgiebigen Frühstück in Landgasthof Hess in Niederaula fuhr der Bus weiter zum Tietlinger-Wacholderhain, zu dem Grab von Heidedichter Hermann Löns. Schon zu Lebzeiten war Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos geworden. In Buchholz-Dibbersen wurde anschließend das Quartier für die nächsten Tage bezogen.

Leider war der Wettergott am 2. und 3. Tag nicht mehr freundlich gestimmt. Die Fahrt durch die Heide mit Pferdekutschen von Niederhaverbeck durch das Heidetal nach Wilsede und nach einer Besichtigung des Ortes wieder zurück, erlebten die Teilnehmer im Regen. Trotzdem war die blühende Heide ein Erlebnis. Die Heideflächen im Naturschutzgebietes stellen, zusammen mit den vielen hier vorhandenen Wäldern, Mooren und Bachläufen eine verkleinerte Abbildung der seit Jahrtausenden existierenden Lebensräumen im nordwestdeutschen Tiefland dar.

Auf dem Rückweg nach Dibbersen wurde noch im Snow-Dom in Bispingen eine Kaffeepause eingelegt. Hier wird Schneespaß und Wintervergnügen auch im Sommer für die ganze Familie angeboten.
Am nächsten Tag regnete es noch immer ausgiebig. Bei der Besichtigung der tausendjährigen Salz- und Hansestadt Lüneburg war der Regenschirm unentbehrlich. Trotzdem vermittelte der Rundgang mit Führung einen Eindruck mittelalterlicher Städteherrlichkeit. Sehenswert ist die Altstadt mit ihren
Patrzierhäusern und Kirchen.

 


Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des Schiffshebewerks in Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal. Das größte Doppel-Senkrecht-Schiffshebewerk der Welt hebt Schiffe von der flachen Elbmarsch über eine Höhe von 38 Metern auf den Geestrücken der Lüneburger Heide.






Der nächste Tag brachte Sonnenschein und so   konnten die Vögel im Welt-Vogelpark Walsrode
ohne Regenschirm angeschaut werden.             
Mit über 4000 Vögeln aus 675 Arten in einer     
über 24 Hektar großen Park- und Gartenland-
schaft ist er der weltweit größte Vogelpark.

 



 

Nach einer, vom Verein spendierten Sektpause, konnte gut gelaunt anschließend die Heimreise angetreten werden.

Eine schöne Fahrt, ein gutes Hotel mit ausgezeichneter Küche und jede Menge schöne
Eindrücke werden den Reisenden in guter Erinnerung bleiben.

 



  Naturschutzjugend besucht   
     Wildpark
 

Statt zu einem Sommerfest hatte die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer ihre Jugendgruppe in den Wildpark „Alte Fasanerie“ eingeladen. Mit dem Bus ging die Fahrt von Meerholz nach Klein-Auheim. Trotz der großen Hitze war es im Park durch die vielen Bäume angenehm kühl, sodass zuerst einmal die vorgesehene Rallye absolviert werden konnte.

Wer das Lösungswort gefunden hatte, wurde mit einem Beutel voll Tierfutter und einer Urkunde belohnt. Kleinere Zwischenfälle ( Ziege reißt Papierunterlagen für die Rallye aus der Hand und frisst sie auf oder ein aufgeschlagenes Knie) trübten die gute Laune nicht. Anschließend stand die Zeit bis zur Rückfahrt zur freien Verfügung. Es konnten die Tiere gefüttert oder der Spielplatz besucht werden. Dann war es Zeit zur Rückfahrt nach Meerholz, wo Pizza und kühle Getränke die „müden Krieger“ erwartete.
















  Neuer Trittstein fertig gestellt     

Im Rahmen des mit der Stadt Gelnhausen und
unserer Gruppe erarbeiteten Konzeptes zur Wiederansiedelung des Weißstorches wurde in den Kinzigauen von Meerholz-und Hailer der achte Feuchtlandtrittstein fertig gestellt.
Im Bereich "Panzergraben-Stockwiese konnte nach einem Grundstückstauch zwischen der Stadt Gelnhausen und einem ortsansässigen Landwirt
Mitte September 2014 die Arbeiten ausgeführt werden. Finanziert wurde der Trittstein von der
Fraport Frankfurt.



Trittsteine sollen an Wasser gebundenen Tieren eine Zwischenstation von einem Gewässer zum anderen ermöglichen, Zugvögeln als Rast- und Nahrungsplatz dienen, sowie Amphibien, Fischen und Insekten als Laichgebiet, Kinderstube und
Lebensraum zur Verfügung stehen.

Feuchtgebiete verbessern aber auch das Kleinklima und dienen als Wasserrückhaltebecken.

Durch die Vielzahl der in den Teichen lebenden Insekten, Amphibien und kleinen Fischen findet der Weißstorch gute Nahrungsgründe.
 


 




5. Juli - Magazin der "Neuen Zeitung"
Frau Ruth Wölke


Natur-Erlebnispfad in Meerholz / Hailer

Der neue Natur-Erlebnispfad der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer (NVSG) führt auf einem Rundweg durch Wald und Flur zu zehn Stationen, die verschiedene Lebensräume beschreiben.
Start und Ziel ist an der Vogelschutzhütte, in der Nähe des Waldfriedhofs oberhalb von Meerholz / Hailer.

 

Die Rote Waldameise

Unzählige Rote Waldameisen bevölkern den Waldboden und den Bau, der rundum durch Maschendraht geschützt ist. Die seltene Ameisenart steht unter Naturschutz. Besonders bemerkenswert: Die Insekten besitzen im Verhältnis zu Ihrer Größe das größte Gehirn in der Tierwelt. Außerdem sind sie Schwerlasten-Träger, können das 20-fache ihres Körpergewichts transportieren.

  

Funktionsvielfalt der Feldgehölze

Dichtes Gehölz, Hecken und Sträucher, Gliederungselemente der Kulturlandschaft. Typisch sind Hasel, Holunder, Feldahorn, Heckenkirsche und Wildapfel. Durch den gestuften Aufbau entstehen unterschiedliche Licht- und Klimaverhältnisse und damit verschiedene Kleinlebensräume. Dornengewächse wie Weißdorn, Schlehe oder Heckenrose halten Feinde ab.
Für Grasfrosch, Feldhase oder Blindschleiche die ideale Umgebung. Hier brüten Nachtigall, Neuntöter und Heckenbraunelle.

  

Imkerei

Zwei Bienenstöcke stehen inmitten einer Wiese voller duftender Blüten. Die Bienen schwirren umher, kommen beladen zurück. Ein schöner Platz, um die Insekten in aller Ruhe zu beobachten und sich an der Tafel detailliert über Herkunft und Lebensweise zu informieren. Bis zu 80.000 Insekten leben in einem Volk zusammen, es gibt Arbeiterinnen, Drohnen (männliche Bienen) und die Königin.
„Die Biene ist für den Erhalt unserer blühenden Wildpflanzen verantwortlich“, würdigt der Text die Bedeutung der Insekten.

  

Lebensgemeinschaft Wald

Bäume, Sträucher, Unterholz, viele Grüntöne, ein eingespieltes Recycling-Team, das größte Land-Ökosystem. Eine Vielzahl von Tieren lebt hier. Eichhörnchen, Sing- und Greifvögel bevorzugen die Baumkronen, Käfer und Larven lieben die Stämme. Rehe und Hasen bleiben in der Strauchschicht. Die Moos- und Krautschicht beschattet den Waldboden, winzige Bodenbewohner wie Asseln, Milben und Bakterien zersetzen alles und sorgen so für neue Nährstoffe. „Je größer die Artenvielfalt, um so stabiler ist das Ökosystem“, lernt der Leser.

  

Lebensraum Tümpel

Der kleine Tümpel mitten im Wald wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Erst bei genauerem Hinsehen offenbart sich sein Artenreichtum. Der Tümpel ist ein naturnahes, stehendes Kleingewässer, der im Sommer auch mal austrocknen kann. Die ‚kleinen Lebenskünstler’, die ihn besiedeln, haben Strategien gegen die Trockenheit entwickelt. Zu ihnen gehört der Bergmolch, die Smaragdlibelle, Wasserflöhe und Kleinkrebse.
Amphibien und Insekten legen in diesem Tümpel ihre Eier ab.

  

Magerrasen

Eine ausgedehnte Wiese, Gräser und Blumen, selten gewordene Blüten. „Wer hier lebt, ist hart im Nehmen“, informiert die Tafel.
Der Boden ist arm an Nährstoffen. Hier wird nicht gedüngt, lediglich einmal jährlich ist Mähen oder Beweiden nötig. Tiere und Pflanzen, die Licht und Wärme brauchen, wie Heidegrashüpfer, Schlingnattern, Golddistel, Blutströpfchen (eine Schmetterlingsart), Wiesenschlüsselblume, Küchenschelle und viele andere fühlen sich hier wohl.

  

Landschaftselement Obstwiese

Obstbäume, verschieden groß, verschiedene Formen, ein wahres Paradies für zahlreiche Tierarten. Besonders in der Blütezeit eine Augenweide. Seit Jahrhunderten prägen und beleben Streuobstwiesen das Landschaftsbild. Die Blüten locken Insekten an, später dienen auf dem Boden liegende Früchte als Nahrung für Käfer und Wespen. Steinkauz und Fledermaus nutzen Höhlen als Nistplätze. Die Streuobstwiese ist das letzte Rückzugsgebiet für seltene Vogelarten wie Wiedehopf und Wendehals.

  

Die Tümpelquelle

Ein Tümpel, Wasser fließt durch einen Überlauf in einen weiteren Tümpel. Quellen entstehen, wo sich Grundwasser den Weg aus dem Erdboden bahnt.
Bei der Tümpelquelle füllt sich eine Senke von unten mit Wasser, gleichzeitig entsteht ein Quellbach. Das Wasser ist klar, nährstoff- und sauerstoffarm. Die Temperatur beträgt gleich bleibend 6 – 10 Grad Celsius – ideal für zahlreiche Larven.
Auch Feuersalamander und Sumpfdotterblumen sind hier heimisch.

  

Artenreichtum am Waldsaum

Waldsaum – Grenzfläche zwischen Wald und offenem Feld, idealerweise mit gestuftem Aufbau. Die unterschiedlichen Zonen bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Eichelhäher, Reh, Fuchs, Dachs und viele Schmetterlinge sind hier zu Hause.
Die Beeren und Früchte der Sträucher dienen den Zugvögeln auf ihrer Reise als Nahrung. Darüber hinaus bremst der Waldsaum den Wind. So schützt er das Innere des Waldes und trägt dazu bei, das Klima im Wald zu erhalten.

  

Wald, Wild und die Jagd

Eine Wiese, dahinter der Wald, zwei Hochsitze am Waldrand. Jede Menge Informationen über die Bedeutung der Jagd: „Durch das Fehlen natürlicher Feinde wie Wolf und Luchs ist das natürliche Gleichgewicht gestört. Jäger übernehmen die Aufgabe, das zu regulieren.“ Sie schaffen und erhalten Biotope. Außerdem erfährt der Leser, was mit ‚verbeißen’, ‚schälen’ und ‚fegen’ gemeint ist. Ein weiteres Kapitel ist der Fütterung der Wildtiere gewidmet.

  

 

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